In Calvi suchen wir uns einen Campingplatz und entscheiden uns für den 3 Sterne Platz "Castors". Die Wahl erweist sich als Glücksfall. Der Platz ist sehr sauber und sehr ruhig. Die Kinder können wir abends zwischen 9 und 10 Uhr problemlos zum schlafen bringen.
Eigentlich wollen wir nur eine Nacht hier bleiben und dann mit der Tour beginnen. Diverse Geschenisse von Tag zu Tag, lassen uns aber eine ganze Woche in Calvi bleiben, was wir allerdings nicht bereuen, es ist wirklich sehr schön hier.
So bleibt uns auch genug Zeit auf Schatzsuche zu gehen. Im Vorfeld habe ich auf www.geocaching.com einen Schatz in der Nähe von Calvi entdeckt. Laut Karte sieht das ganze für uns erprobte Bergwanderer doch mehr wie ein Spaziergang aus. Doch wir haben die enorme Hitze in dieser kargen Landschaft, in der es kein Schatten gibt unterschätzt.
Doch zunächst geht es durch Calvi hindurch kleinere Wege und größere Forststraßen Richtung Berggipfel. Eigentlich müßten wir schon wieder umkehren, denn unsere Wasservorräte sind viel zu wenig, aber lt. GPS Navi sind es "nur" noch 800m Luftlinie bis zum Schatz. Hier läßt sich unser Julius nicht mehr zum umkehren bewegen. Doch nun geht es durch Felsen und es muss immer wieder etwas geklettert werden. Stunden später erreichen wir das Gipfelkreuz und finden etwas später auch den "Schatz".
Bergab trage ich Joris, der trotzt des Schaukelns friedlich schläft. Jolanta lotst Julius bergab, dessen Motivation nun doch etwas nachläßt. An einem Kloster über Calvi zeigen uns Einheimische eine Quelle: unsere Rettung. Literweise kippen wir das kühle Nass in uns hinein.
So hat sich der "Spaziergang" zu einem 8 Stunden Tour ausgeweitet und wir sind froh noch vor Ladenschluß in Calvi anzukommen.
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