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"Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen, und schauen, wie denen die dem Ewigen nicht gehorchen vergolten wird.
Denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.
Darum wird dir nichts Böses zustoßen, kein Unglück wird dein Haus erreichen.
Denn Gott hat seine Engel ausgesandt, damit sie dich schützen, wohin du auch gehst.
Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein verletzen!" (Psalm 91, 7-12)
Jungfrau 2007

Zelten im Schnee

Besonders Spaß bereitet den Zeltplatz mit Hilfe der Schneeschuhe vorzubereiten: Zu dritt hüpfen wir die ca. 10m² Fläche ab, bis der ganze Schnee schön fest ist.

Jetzt kommt meine neu erworbene Schneeschaufel zum Einsatz: Ein Graben für die Füße wird ausgehoben, damit wir im Zelt bequem sitzen können. Auf Grund des guten Wetters verzichten wir darauf das Zelt tiefer einzugraben. Der Schnee liegt hier ca. 50cm hoch, gerade genug für den Graben.

Da kein Wind weht, gestaltet sich der Aufbau des Zelts sehr einfach, aber in der Kälte geht alles etwas langsamer und so vergeht viel Zeit, bis das Zelt innen für die Nacht eingerichtet ist. Verführt durch da gute Wetter spannen wir das Zelt nur mit Hilfe der Leinen und der Stöcke ab. Dies sollte sich am nächsten Morgen als Fehler herausstellen, doch dazu später.

Nach 7,5 Std. Tour freuen wir uns auf das Abendessen. Zum aufwärmen gibt's zuerst mal für jeden eine Tasse Gemüsebrühe. Dann wird das Essen aus Alubeuteln getestet. Es gibt Nudeln Carbonara und Couscous. Die Nudeln schmecken sehr gut, der Couscous ist etwas eigenartig gewürzt und trotz vielen umrührens wird er nach unten hin immer salziger. Zum Abschluss ein warmer Tee, denn die Füße werden im Graben doch langsam kalt.

Bevor wir schlafen gehen wird das Zelt nochmals überprüft und seitlich mit Schnee aufgeschüttet, damit nachts kein Wind unter das Zelt kommen kann. Joe wünscht sich für den nächsten morgen eingeschneit aufzuwachen. Große schwarze Wolken ziehen auf und erfüllen ihm seinen Wunsch. Dank Exped Matten und zweier Daunenschlafsäcke übereinander ist es auch bei um die 0°C mollig warm.

Die Nacht schlafen wir recht wenig, denn Karl-Heinz gibt ein Schnarch-Konzert vom feinsten. Da müssen wir (Joe und ich) natürlich zuhören. Wie bei diesen Konzerten üblich besteht der Applaus aus Schlägen für den Künstler. Daneben klopfen wir regelmäßig den Schnee von innen vom Zelt, der das Außenzelt tief aufs Innenzelt drückt.

Am nächsten morgen ist das Zelt deutlich kleiner geworden. Da wir das Zelt an den Stangen nicht mit Häringen gesichert haben, hat der viele Neuschnee die Außenwände nach innen gedrückt. Das Resultat: das Kondenswasser von drei Männern läuft am Innenzelt herunter und Joes zweiter Schlafsack ist nass.

Zeltplatz
Zeltplatz gefunden...

Graben
Graben ausheben...

Warten auf das Abendessen
...warten auf das Abendessen

Zelt in der Nacht
vor dem Schlafengehen

Camping Jungfrau
beim Schlafen (oder Schnarchen)

Zelt unter 25cm Neuschnee
am nächsten morgen

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last change: 16.09.2007 Impressum - Haftungsausschluss