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"Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen"
(Johann Wolfgang von Goethe)
Jungfrau 2007

Abstieg

Mit Blick auf Joes nassen Schlafsack und dem Wetter - es schneit und ist nebelig - entscheiden wir uns das grob anvisierte Ziel, das Schilthorn aufzugeben und umzukehren. Aber zuerst einmal gibt es Frühstück: getrocknetes Obst, Nüsse und Brot. Dazu ein heißer Tee und die Welt sieht wieder wunderschön aus.

Während des Zeltabbaus schneit es immer noch. Zu unserer Überraschung bekommen wir das Hilleberg recht gut trocken. Als wir dann mit dem zusammenpacken fertig sind reißt der Himmel schon wieder auf und die Sonne kommt heraus.

Jetzt folgt der Traum eines Schneeschuhwanderers: Wunderschöner, unberührter Neuschnee, tief verschneite Wälder von Sonnenlicht durchflutet.

Wieder an der Gütschalp angekommen, entscheiden wir uns den kürzesten Weg nach Mürren zu nehmen, um dort eine Unterkunft zu suchen. Wir nehmen den Panoramaweg, aufsteigender Nebel verwehrt uns jedoch die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Jetzt wollen wir nur noch ankommen. Wir schaffen den mit 1:20h angegebenen Weg trotz schwerer Last in 45 min.

Große Enttäuschung! Mürren entpuppt sich als häßlicher Touristenort. Alle Unterkünfte sind belegt und zu essen bekommen wir auch nichts.

So nehmen wir die Bahn nach Lauterbrunnen und quartieren uns im Hotel Jungfrau ein. Das Hotel ist einfach, aber Ok. Mit der Entspannung setzt jetzt auch große Müdigkeit ein und erst gegen späten Nachmittag erkunden wir Lauterbrunnen nach einer Möglichkeit endlich etwas warmes zu essen. Es gibt überall in etwa dasselbe. Das Essen war nicht überragend, so entscheiden wir uns am nächsten Abend einfach in unserem Hotel zu bleiben. Dort ist es sehr nett und lecker.

es schneit und ist nebelig
Blick aus dem Zelt beim frühstücken

Karl-Heinz + Joe
vor dem Aufbruch

Andreas + Joe
die Sonne kommt schon wieder

Karl-Heinz fliegt auf Schneeschuhen
auf Schneeschuhen geht's einfach schneller

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last change: 18.03.2007 Impressum - Haftungsausschluss