Mit Blick auf Joes nassen Schlafsack
und dem Wetter - es schneit und ist nebelig -
entscheiden wir uns das grob anvisierte Ziel, das
Schilthorn aufzugeben und umzukehren. Aber zuerst einmal
gibt es Frühstück: getrocknetes Obst, Nüsse und Brot.
Dazu ein heißer Tee und die Welt sieht wieder
wunderschön aus.
Während des Zeltabbaus schneit es immer
noch. Zu unserer Überraschung bekommen wir das Hilleberg
recht gut trocken. Als wir dann mit dem zusammenpacken
fertig sind reißt der Himmel schon wieder auf und die
Sonne kommt heraus.
Jetzt folgt der Traum eines
Schneeschuhwanderers: Wunderschöner, unberührter
Neuschnee, tief verschneite Wälder von Sonnenlicht
durchflutet.
Wieder an der Gütschalp angekommen,
entscheiden wir uns den kürzesten Weg nach Mürren zu
nehmen, um dort eine Unterkunft zu suchen. Wir nehmen
den Panoramaweg, aufsteigender Nebel verwehrt uns jedoch
die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Jetzt wollen
wir nur noch ankommen. Wir schaffen den mit 1:20h
angegebenen Weg trotz schwerer Last in 45 min.
Große Enttäuschung! Mürren entpuppt
sich als häßlicher Touristenort. Alle Unterkünfte sind
belegt und zu essen bekommen wir auch nichts.
So nehmen wir die Bahn nach
Lauterbrunnen und quartieren uns im Hotel Jungfrau ein.
Das Hotel ist einfach, aber Ok. Mit der Entspannung
setzt jetzt auch große Müdigkeit ein und erst gegen
späten Nachmittag erkunden wir Lauterbrunnen nach einer
Möglichkeit endlich etwas warmes zu essen. Es gibt
überall in etwa dasselbe. Das Essen war nicht
überragend, so entscheiden wir uns am nächsten Abend
einfach in unserem Hotel zu bleiben. Dort ist es sehr
nett und lecker.
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Blick aus dem Zelt beim frühstücken
vor dem Aufbruch
die Sonne kommt schon wieder
auf Schneeschuhen geht's einfach schneller
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